Jan Wokittel

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Product thinking vs. Process thinking

Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Process thinking (Prozessdenken) und Product thinking (Produktdenken)? Dieser Frage stand ich vor Kurzem gegenüber. Die Aufgabe war, im Rahmen eines kurzen Vortrags die Unterschiede zwischen den beiden Methoden herauszuarbeiten.

Klassisches Projektmanagement ist meist im Bereich des Process thinking angesiedelt. Wir machen uns viele Gedanken über Prozessabläufe und Verantwortlichkeiten. Der erfolgreiche Prozess steht im Vordergrund. Dem gegenüber steht das sog. Product thinking. Hier ist das Endprodukt im Fokus – also der tatsächliche Mehrwert für den Kunden. Der Prozess ist dabei sehr stark iterativ. Dieses Vorgehen habe ich durch eine einfache Visualisierung dargestellt.

Process thinking vs Product thinking

Da der Vortrag nicht länger als 15 Minuten dauern sollte, habe ich mich auf die wichtigsten Schritte der beiden Modelle beschränkt. Nützliche Links zu diesem Thema waren übrigens:

Durch die immer schnelleren Zyklen, in denen neue Ideen entwickelt, getestet und umgesetzt werden müssen, benötigt man Methoden, die diese Schritte unterstützen. Daher wird das Product thinking auch in Zukunft immer mehr an Bedeutung gewinnen.

Es ist nicht Aufgabe des Kunden zu wissen, was er will.

Steve Jobs, Apple

Steve Jobs hat den Fokus des Product thinking sehr gut auf den „Kopf getroffen“: Der Kunde hat ein Problem oder Bedürfnis, das er möglichst einfach gelöst haben möchte. Dabei ist der Prozess völlig egal, das fertige Produkt muss letztendlich überzeugen. Erbezahlt schliesslich für ein Produkt und nicht einen Prozess.

Es gibt selbstverständlich auch weiterhin Lösungen, wo der Prozess im Vordergrund steht und Teil des Produktes ist. Aber die Bedeutung der Nutzerzentrierung wird weiter wachsen.

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